Loslassen · Vergangenheit · Abtauchen
Was hindert uns daran, uns etwas Neuem vollumfänglich hinzugeben?
Der erste Schritt ist oftmals schwierig. Eine neue Tätigkeit, ein neues Hobby, eine neue Partnerschaft einzugehen braucht Mut. Ist dieser Schritt getan, folgt jedoch eine weitaus schwierigere Aufgabe: Loslassen.
Wir halten daran fest, wer wir zu sein meinen. Veraltete Glaubenssätze und Gewohnheiten hindern uns daran, zu der Person zu werden, die wir uns vorstellen. Wurzeln, die in der Vergangenheit geschlagen wurden und nicht mehr zweckmässig sind, müssen entrissen werden, damit wir abtauchen können.
Es mag durchaus sein, dass einer oder auch mehrere der oben stehenden Punkte zutreffen — aber was bringt es uns, daran festzuhalten und diese immer wieder zu suggerieren? Ob positive Autosuggestion funktioniert, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Was bestimmt hilft, ist es, negative Selbstgespräche zu verhindern, welche uns festwurzeln und dabei hindern, zu erreichen, was wir uns wünschen.
Ein Gedanke, der Wurzeln schlägt, genügt, um eine neue Person zu werden.
Wer will, der kann. Ich will, ich muss, ich kann. Wer gibt, bekommt. Das Schwerste ist das Beste — nicht nur sagen, sondern auch machen. Dies sind Aussagen, die wir im Taekwon-Do immer wieder hören und nutzen. Glaubenssätze, die zweckmässig sind und die Praktizierenden mit der Tätigkeit einstimmen.
Wie gross wären deine Träume, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern kannst?
Wer neu anfängt, oder seit Jahren trainiert und nicht die gewünschte Verwandlung wahrnimmt, tut gut daran, seine Glaubenssätze zu prüfen. Entsprechen sie der Tätigkeit, oder halte ich an der Vergangenheit fest? Wer bereit ist, das Vergangene loszulassen und vollends abtaucht im Taekwon-Do, dem wird sich eine Welt der Faszination eröffnen. Das garantiere ich.
— Monade