Kampfsport für Kinder in Winterthur · ohne Wettkampf · seit 2020
Eine Schule fürs Leben, nicht fürs Kämpfen
Die meisten Eltern kommen nicht zu uns, weil ihr Kind kämpfen lernen soll. Sie kommen, weil es sich schwer konzentrieren kann, weil es schüchtern ist oder vor Energie überschäumt — oder einfach, weil es einen Ort braucht, an dem Anstrengung, Respekt und Freude zusammengehören. Traditionelles Taekwon-Do gibt Kindern genau das: klare Struktur, sichtbare Fortschritte am Gürtel, und Erwachsene, die Grenzen vorleben statt sie nur zu fordern. Kein Wettkampf, kein Vergleich mit anderen — jedes Kind wächst an sich selbst.
Die richtige Gruppe für dein Kind
Kleinkinder 5–7 Jahre
Mittwoch & Freitag, 17:00 Uhr. Spielerisch: Gleichgewicht, Koordination, links und rechts, Zuhören und Warten. Ein Kick ist hier eine Bewegungsübung mit eingebautem Erfolgserlebnis. Kurze, klare Abläufe — Kinder in diesem Alter blühen auf, wenn sie wissen, was als Nächstes kommt.
Kinder 8–12 Jahre
Montag, Mittwoch & Freitag, 18:00 Uhr. Das goldene Lernfenster: Techniken, die jetzt gelernt werden, sitzen ein Leben lang. Grundtechniken, erste Formen, Partnerübungen, Bruchtest als Meilenstein. Hier entsteht die Fähigkeit, an etwas dranzubleiben.
Jugendliche 13–17 Jahre
Montag, Mittwoch & Freitag, 18:00 oder 19:00 Uhr. Kampfsport für Jugendliche, die etwas Echtes suchen: klare Regeln, echte Fortschritte, Respekt, der nicht von Likes abhängt. Teenager holen den Vorsprung der Frühstarter schneller auf, als beide Seiten erwarten.
Familientraining
Mittwoch & Freitag, 18:00 Uhr. Eltern und Kinder trainieren gemeinsam auf der Matte — die schönste Form, die diese Kampfkunst annehmen kann. Viele Eltern sind so selbst zum Taekwon-Do gekommen und trainieren heute in der Erwachsenengruppe weiter.
Was lernt mein Kind?
Konzentration: Formen (Hyong) sind festgelegte Bewegungsabläufe — wer sie lernt, trainiert Gedächtnis und Aufmerksamkeit, ohne es zu merken. Selbstvertrauen: Ein Kind, das nach Monaten Übung sein erstes Brett durchschlägt, hat etwas gelernt, das kein Zeugnis vermittelt — dass Geduld stärker ist als Talent. Respekt und Disziplin: Die Verbeugung beim Betreten der Matte, das Zuhören, das Warten — Höflichkeit ist im Taekwon-Do der erste der fünf Grundsätze, nicht ein Poster an der Wand. Selbstverteidigung: Kinder lernen, Grenzen zu setzen und Situationen zu erkennen — und dass die beste Verteidigung meist darin besteht, gar nicht erst in eine Situation zu geraten.
Wie läuft das Kindertraining ab?
Sechzig Minuten in fester Struktur: Verbeugung und Aufwärmen, Grundtechniken, Formen, Partnerübungen — kontrolliert, respektvoll, unter ständiger Anleitung und ohne Freikampf; so bleibt das Verletzungsrisiko gering. Zum Abschluss ein ruhiger Moment. Anfänger und Fortgeschrittene trainieren im selben Raum; jedes Kind auf seiner Gürtelstufe. Eltern sind willkommen, zuzuschauen — gerade in den ersten Wochen.
Stimmen von Eltern
«Wir sind mit dem Lehrer sehr zufrieden, unsere Kinder fühlen sich sehr wohl mit ihm und kommen immer gern zum Training. Wir können ihn nur weiterempfehlen!»
Google-Rezension«Für die Kinder ist es ein toller Ausgleich für Geist und Körper. Macht sehr viel Spass, wie eine Familie untereinander.»
Google-Rezension«Seit bald drei Jahren ist das Center für uns ein grosser Bestandteil unseres Lebens geworden. Meine Kinder und ich können das Training nur weiterempfehlen!»
Google-RezensionSo sieht das Kindertraining aus
Häufige Fragen von Eltern
Ab 5 Jahren in der Kleinkinder-Gruppe (Mi/Fr 17:00). Ab 8 Jahren im Kindertraining, ab 13 bei den Jugendlichen. Mehr dazu im Artikel Ab welchem Alter ist Kampfsport sinnvoll?
Nein. Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer entstehen durch das Training. Gerade Kinder, die «nicht sportlich» sind, finden im Taekwon-Do oft zum ersten Mal eine Bewegung, die ihnen liegt — weil niemand gegen andere antreten muss.
Die Studienlage ist eindeutig: Verletzungen im Kampfsport entstehen bei Kindern vor allem im Freikampf und im Wettkampf. Die American Academy of Pediatrics stuft kontaktfreie Formen und Techniktraining als Bereiche mit deutlich geringerem Risiko ein1, und eine Auswertung von rund 177'000 Notaufnahme-Fällen zeigt für Wettkämpfe ein 2,5-fach höheres Risiko für Kopf- und Nackenverletzungen als für reguläres Training2. Genau deshalb trainieren wir traditionelles Taekwon-Do ohne Sparring und ohne Wettkampf: Techniken an der Luft, an Pratzen und in kontrollierten Partnerübungen.
Ja, jederzeit — und beim Familientraining (Mi/Fr 18:00 Uhr) sogar mitmachen. Beim Probetraining empfehlen wir, dabei zu sein: Die meisten Eltern wissen nach zwanzig Minuten mehr als nach zwanzig Ratgebern.
Bequeme Sportkleidung genügt, trainiert wird barfuss. Der Dobok (Trainingsanzug) kommt erst, wenn dein Kind dabei bleibt.
Die ersten zwei Probetrainings sind gratis. Danach gibt es ein Halbjahres- oder Jahresabo mit bis zu drei Trainings pro Woche — alle Zahlen auf unserer Preisseite.
Ja. Kinder ab 8 und Jugendliche trainieren um 18:00 Uhr gemeinsam; Kleinkinder ab 5 haben mittwochs und freitags um 17:00 Uhr ihre eigene Gruppe — Geschwister mit unterschiedlichem Alter sind also oft am selben Abend da. Eine Buchung genügt.
Quellen
1 American Academy of Pediatrics, Council on Sports Medicine and Fitness: Youth Participation and Injury Risk in Martial Arts. Pediatrics 138(6), 2016.
2 Madireddy SS et al.: Pediatric Martial Arts–Related Injuries Treated in Emergency Departments in the United States From 2004 to 2021. American Journal of Sports Medicine 51(10), 2023.
Der erste Kick
2 Probetrainings gratis — Termin in 30 Sekunden.
Such die Gruppe deines Kindes aus, wähl einen Abend, komm vorbei und schau zu. Mehrere Kinder? Eine Buchung genügt.
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